"KarSo-unterwegs"
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SAYNER HÜTTE

KRUPP'SCHE- und GIESSHALLE

-Kulturpark Sayn-

Bendorf

Rheinland-Pfalz

Ein verführerisch blauer Himmel und angenehme Temperaturen verlocken mich dazu einen Ausflug zu machen.

Mein Ziel ist die 

SAYNER HÜTTE 

(Das eiserne Kunstwerk von Weltrang)

in Bendorf.

Im Besucherzentrum "KRUPP'SCHE HALLE "

hat die überlebensgroße Bronzestatue

ALFRED KRUPP's 

(1899 Prof. FRANZ HERTER)

ein wachsames Auge auf das Geschehen .

Ein Modell des Hüttengeländes steht im Erdgeschoss.

Auf der Empore gibt es auf der linken Seite eine Dauerausstellung über die "GESCHICHTE DER SAYNER HÜTTE".

Auf der rechten Seite befindet sich die Sonderausstellung

"BUNTE GÜSSE"-Die Sammlung ohne Eisen-.

Letzteres hört sich doch sehr interessant an, also fange ich damit an...

Da der Umzug des 

EISENKUNSTGUSS-MUSEUM's

von SCHLOSS SAYN nach hier noch nicht ganz abgeschlossen ist,

finden zur Zeit auf der Empore die Workshops der

"BUNTEN GÜSSE"

-Die Sammlung ohne Eisen-,

ein Projekt von

ANNA HEIDENHAIN und CARLOTTA WERNER

statt.

Vorgeführt wird gerade, wie die Zuckerlösung in die nach

den historischen Vorlagen gefertigten Silikonformen, gefüllt wird.

Nach dem Aushärten werden sie vorsichtig aus der Vorlage gelöst

und entstanden sind kleine Figuren,

Teile von großen Kerzenleuchtern,

Waffeleisen und vieles andere mehr.

Es ist schon sehr erstaunlich was und wie auf diese Art und Weise

alles hergestellt werden kann.

Zahlreiche schon fertige aber auch Teilexponate liegen auf den Tischen zum Anschauen bereit oder sind in Vitrinen ausgestellt.

(Weitere Termine für die Workshops siehe Link* unten)

Dazwischen stehen einige schöne Ausstellungstücke des

EISENKUNSTGUSS-MUSEUM's.

Ich gehe die schneckenförmige Treppe herunter und begebe mich nach draußen zur GIESSHALLE.

Die 1830 von 
KARL LUDWIG ALTHANS

gebaute Halle war der erste Industriehallenbau mit einer tragenden Gusseisenkonstruktion.

2010 wurde ihr der Titel

"Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst" 

verliehen.

Als ich die Halle betrete bin ich gleich fasziniert

von der Glasfront mit den Eisenrippen

die einen fantastischen Ausblick nach draußen zulassen

(und das ist ganz besonders schön heute bei diesem Traumwetter anzuschaun.)

Ich drehe mich um und schaue auf die Deckenkonstruktion und in die gegenüberliegende Richtung.

Die Konstruktion erinnert an eine dreischiffige Kirche. 

Hohe Säulen mir Kapitellen tragen die gesamte gusseiserne Konstruktion.

Es ist einfach ein atemberaubender Anblick

und für mich wirkt das Ganze besonders intensiv,

da die Halle fast leer ist.

Am anderen Ende der Halle stand früher der Hochofen.

Gerade fängt eine mediale Inszenierung an,

in der mit Licht und Ton der Vorgang einer Verhüttung für mich

und die anderen Zuschauer sichtbar gemacht wird.

Dadurch bekommt man einen authentischen Eindruck

wie hier vor vielen Jahren Eisen hergestellt wurde.

Außerdem gibt es einige Drehmonitore im Raum,

an denen mit Bedienung der Touchscreen's

die damals vorhanden Maschinen und Öfen auf den Bildschirmen

neu zum Leben erweckt werden.

Ich erkunde noch die kleinen schmalen Gänge und Nebenräume entdecke das grosse lila angestrahlte Wasserrad und fahre mit dem Fahrstuhl eine Etage höher.

Oben angekommen sehe ich den riesigen neuen Hochofen und schaue neugierig in die Tiefe. 

Und wieder bin ich fasziniert von dem Ausblick in die Dachkonstruktion,

die ich hier oben fast anfassen kann.

Das war ein sehr  interessanter und kurzweiliger Besuch in der

SAYNER HÜTTE.

Besonders die GIESSHALLE mit ihrer imposanten Architektur

hat mir ausnehmend gut gefallen.

Aber es war für mich auch toll zu sehen, wie die 

"BUNTEN GÜSSE"

hergestellt werden.

Das ist ein Workshop der nicht nur für Erwachsene

sondern auch für Kinder bestimmt sehr informativ ist.

(Noch eine kleine Anmerkung:

Ein grosser Parkplatz steht direkt an der SAYNER HÜTTE zur Verfügung

und sowohl im Besucherzentrum

KRUPP'SCHE HALLE

und auch in der 

GIESSHALLE

gibt es einen Fahrstuhl.)

 

Es ist mittlerweile früher Nachmittag und ich bekomme  

so langsam Kaffeedurst.

Deshalb fahre ich gemütlich durch das schöne Rheintal wieder zurück nach Hause

um dort noch in aller Ruhe meinen Kaffee zu trinken.

 

Mein Fazit:

Auch in diesen (nicht gerade prickelnden) Zeiten gibt es schöne 

Ausflugsziele in der näheren Umgebung zu entdecken.

 

In diesem Sinne wünsche ich ALLEN eine gute Zeit

und das Wichtigste:

Bleibt gesund!!!!

 

KarSo

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