Begegnungen und Erlebnisse in Worten und Bildern..
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"KarSo-unterwegs" Begegnungen und Erlebnisse in Worten und Bildern.
"KarSo-unterwegs" Begegnungen und Erlebnissein Worten und Bildern. 

Die

"KAISERPFALZ"

und

"KAISERSWERTH"

Düsseldorf

Nordrhein-Westfalen

Vor mir sehe ich die Ruine der 

"KAISERPFALZ".

 An dieser Stelle hat sich vor vielen Jahren, eine äusserst spektakuläre und aufregende Tragödie abgespielt.

(Die Kaiserpfalz um 1630 Bild von Wikipedia)

Im Jahr 1062 ist der elfjährige König

"HEINRICH IV"

mit seiner Mutter

"AGNES von POITOU"

in der Kaiserpfalz zu einem Festmahl mit dem 

Erzbischof  "ANNO II.von Köln

 verabredet.

Im Laufe dieses Abends erzählt 
 Anno dem minderjährigen König das er ein prachtvolles Schiff,

 unterhalb der Pfalz, auf dem Rhein vor Anker liegen hat.

(So ähnlich könnte das Schiff ausgesehen haben.)

Heinrich will nun unbedingt das Schiff besichtigen.

An Bord angekommen wird er gleich von Helfern des Erzbischofs umringt und das Schiff bewegt sich blitzschnell in die Mitte des Rheins.

Da der König denkt, das man ihn umbringen will, befreit er sich und springt über die Reling in den reißenden Strom.

Graf Ekbert springt ihm nach und rettet ihn aus den Fluten.

(Dies Bild von Bernhars Rode  (1781) zeigt die Scene sehr anschaulich.)

Wie so oft geht es auch in dieser Geschichte um die Macht.

Der  Erzbischof von Köln entführt den jungen König, erpresst seine Mutter die Kaiserin und verlangt die Herausgabe der Reichsinsignien.

Damit liegt die Staatsgewalt bis zur Volljährigkeit des Königs in den Händen seiner Entführer.

Das Ganze kann hier nachgelesen werden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsstreich_von_Kaiserswerth 

Anmerkung:

Diese Burg, in der die vorher erzählte Geschichte passiert,

ist später komplett verschwunden.

Die Ruine der

"KAISERPFALZ"

vor der ich heute stehe, 

stammt aus der Zeit Kaiser

 "FRIEDRICH BARBAROSSA"

Er verlegt 1174 den Rheinzoll nach Kaiserswerth und ließ eine mächtige Festungsanlage, die 1193 fertiggestellt wurde, erbauen.

Hier ist die Westmauer der Pfalz zu sehen mit einem Teil der runden Zisterne, die seinerzeit die Wasserversorgung bis in die oberen Etagen gewährleistete.

Die markierte Fläche stellt den Innenraum des Bergfrieds dar.

Am Eingang steht der mächtige Portalstein.

Die Inschrift lautet übersetzt:

"Im Jahr 1184 nach der Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus, hat Kaiser Friedrich das Reich mit dieser Zierde vermehrt, gewillt die Gerechtigkeit zu festigen und auf das überall Friede herrsche."

Durch die schön restaurierten Torbögen steige ich über eine Treppe in die erste Etage. 

Von hier oben hat man durch die Fenster wunderbare Ausblicke auf den Rhein.

Ursprünglich hatte die Pfalz drei Geschosse.

Da sie eine strategisch wichtige Lage am Rhein besaß, war sie immer wieder schwer umkämpft.

1702 wurde die von den Franzosen besetzte Burg im

"SPANISCHEN ERBFOLGEKRIEG

von Brandenburgern, Engländern und Niederländern erneut belagert und stark beschossen.

Mit Unterstützung des Pfälzer Kurfürsten und Herzog von Jülich-Berg

"JOHANN WILHEM" (Jan Wellem)

kapitulierten die Franzosen.

Die Burg und der Pallas wurden von Wellem gesprengt.

Für den Aufbau ihrer zerstörten Stadt nutzen die Bürger von Kaiserswerth jahrelang die Ruine als Steinbruch.

Seit 1833 wird die Kaiserpfalz ständig restauriert, ist von Ostern bis  Ende Otober zu besichtigen und  ein beliebtes Ausflugsziel.

In der Anlage rund um die Kaiserpfalz sind schöne Skulpturen zu sehen. Hier ist es "Im Kontext"  von dem Künstler 

"PETER SCHWICKERATH".

 

Oder diese....

Vom Parkplatz auf dem Weg zur Kaiserpfalz komme ich aber auch noch an anderen interessanten Objekten vorbei.

Schaut mal genau hin...

Da es heute so schönes Wetter ist, setze ich mich auf einen Kaffee in den einladenden Biergarten der

"GALERIE-BURGHOF"

Ein toller Oldtimer  steht sehr dekorativ im Eingang des Gartens.

Der Blick auf den Rhein und die vorbeifahrenden Schiffen ist von hier aus wunderschön.

Im neuen Jahr mache ich dann den, bei meinem letzten Besuch vorgenommenn, Spaziergang durch

"KAISERSWERTH"

Vielleicht habt ihr ja Lust mich  auch hierbei zu begleiten.

Begonnen habe ich ihn an der Rheinpromenade, bevor das Hochwasser von ihr Besitz ergreift.

 

Ich gehe am

"HAUS der FREIHEIT"

vorbei.

(Edda und  Herbert Eulenberg haben hier gelebt.) 

Am

"ALTEN ZOLLHAUS"

in Richtunmg Markt und auch dort bewundere ich die schönen Hausfassaden.

Wie zum Beispiel die des Gasthaus

"IM SCHIFFCHEN"

Durch eine kleine Passage komme ich auf den wunderschönen 

"SUIBERTUS/STIFTSPLATZ"

Der Platz wird beherrscht von der

"BASILIKA SUIBERTUS".

In der noch weihnachtlich geschmückten Kirche, verweile ich für einen Moment und zünde eine Kerze für meine "LIEBEN" an.

Draussen entdecke ich  zu meiner Freude das

SPEE EPITAPH

von 

"BERT GERRESHEIM"

Rund um die Basilika gibt es so viel schönes zu sehen das ich einen ausgedehnten Rundgang mache.

Direkt gegenüber der Kirche steht das

"BORGSHAUS"

Es war wahrscheinlich früher das Beinhaus und ist eines der ältesten Häuser auf dem Platz.

Die kleine Statue ist der

"JAKOBSPILGER"

von

"BERT GERRESHEIM"

 Einmal rechts um die Kirche herum sehe ich durch Torbögen in schöne Gärten, Gassen und gehe auf den Rhein zu.

Auf der Mauer steht einen grosser Anker, der den Standort des alten Hafens von Kaiserswerth markiert.

 

Zurück am Rondell sehe ich noch einen schönen Torbogen und gehe hinüber, in der Hoffnung noch weitere wunderbare Häuser zu sehen.

In der Tat.

Ich stehe, sehe und staune.

Da ist einmal das 700 Jahre alte

"ROMANISCHE HAUS"

welches mir mit mit seiner aussergewöhnlichen Fassade sofort ins Auge sticht..

Aber nicht nur das.

Auch das 

"MARIENKRANKENHAUS KAISERSWERTH"

hat nicht nur eine tolle Fassade, in der 1. Etage versteckt sich auch eine schöne Kapelle.

Es gibt ja noch ein bisschen mehr in Kaiserswerth zu entdecken.

Deswegen verlasse ich den Suibertus/Stiftsplatz und gehe zum prächtig aussehenden

"DIAKONIEWERRK FLIEDNERHOF"

Auf dem Rückweg zum Auto schaue ich mir noch die 

"ALTE MÜHLE"

an.

Es ist allerdings eine Mühle ohne Flügel. 

Abwechslungsreiche und interessante Häuser, eines schöner als das andere stehen am Wegesrand und zum Schluss sind es noch einige der ältesten Häuser von Kaiserswerth, welche mich restlos begeistern.

 

Nach diesem sehr ausführlichen Rundgang durch

"KAISERSWERTH"

und der 

"KAISERPFALZ "

mit seiner aufregenden Geschichte,

verstehe ich, warum in den Sommermonaten so viele Touristen hier sind.

Ich verabschiede mich 

zum guten Schluss mit einem Youtube-Video in dem ich alle Bilder zu meinem Bericht zusammengefasst habe..

In diesem Sinne und hoffentlich bis bald

 

Eure

Kar So

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