Begegnungen und Erlebnisse in Worten und Bildern..
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"KarSo-unterwegs" Begegnungen und Erlebnisse in Worten und Bildern.
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 Die

"BASTEI"

Sächsische Schweiz

Sachsen

Einst stand auf dem "BASTEIFELSEN"  eine grosse Ritterburg und schaute weit hinein ins Land.

Das war die "BURG zu RATHENSTEIN". Sie war gewaltig und stark.

In ihren Kellern barg sie viele Fässer voll mit Wein.

Ein Rittersmann hauste einst auf der Burg, der ein grosser Trinker ward.

Er machte von Zeit zu Zeit ein riesiges Saufgelage. Es war ihm total egal ob es Meißner-oder Böhmerwein war. Der Ritter Kunz von Rathenstein hatte immer Durst. Er trank oft uunterbrochen von früh bis spät in die Nacht und leerte manches Fass. Er lebte in Saus und Braus und trank jeden Tag so nach und nach die Fässer leer.

Als er das letzte Fässchen sah, überkam ihn die Angst,

so dass er es aus lauter Gram leer trank. 

Und als er den letzten Tropfen im Mund hatte, stürzte der Ritter sich hinunter in den tiefen Grund.

Jeder kennt die Schlucht unter der

"BASTEIBRÜCKE".

Bis heute nennt man sie noch

"MARTERTELLE"

Da unten lag der Ritter starr und stumm und immer um Mitternacht geht jetzt sein Geist um, bis in die Ewigkeit.

Er geht hinauf zur Bastei und schleicht durch das ganze Haus und wo noch eine Neige im Glas steht,

egal ob Wein, ob Bier, ob Schnaps,

der Geist trinkt alles aus.

-Jede Nacht geht er um, das ist ihm Wurst,

denn er hat noch immer Durst.-

Der Text wurde entnommen:

https://www.myheimat.de/stadt-wehlen/freizeit/ritter-kunz-von-rathenstein-d107478.html

Mit dem Raddampfer "PD STADT WEHLEN" habe ich im September 2017 eine Fahrt von den Elbterrassen in Dresden zum Elbsandsteingebirge gemacht.

Tief beeindruckt von den  bizarren Felsformationen war für mich klar,

das möchte ich mir gern einmal von oben ansehen.

Gesagt getan.

Im November 2017 war es dann soweit.

Am frühen Morgen, bei nicht so besonders gutem Wetter, ging es vom Parkplatz, nahe der Bastei, hoch zum "BERGHOTEL BASTEI".

Das Nieselwetter machte das Treppauf-und runtersteigen etwas beschwerlicher, hatte aber den ganz grossen Vorteil, das nicht so ein grosser Touristenandrang war.

Gerade der Nebel, der zwischen den Felsformationen wabberte, machte den Spaziergang für mich ungeheuer reizvoll.

Ich gehe vorbei an der Tafel, die an die 100 jährige Jubelfeier zum Eintritt der Bastei in die Geschichte erinnert.

Darunter eine weitere Tafel zum Gedenken an

"C. HEINRICH NICOLAI und M. WILHELM LEBRECHT GÖTZINGER"

die als erste die"SÄCHSISCHE SCHWEIZ"

touristisch erschlossen haben.

 

 

Ein schmaler Durchgang und schon bin ich auf der berühmten "BASTEIBRÜCKE".

Von der Aussichtplattform habe ich fantastische Ausblicke auf die Elblandschaft, die "FESTUNG KÖNIGSTEIN" und die malerisch in die Landschaft eingebetteten Orte.

Ein Blick noch auf den Weg zur

"FELSENBURG NEURATHEN"

Der Regen ist jetzt sehr unangenehm geworden und es wird doch sehr voll.

So trete ich den Rückweg an und geniesse noch die Landschaft und den Wald.

Das war ein anstrengender aber auch sehr schöner Ausflug zur Basteibrücke.

Ich bin doch froh, das ich hier nicht in der Nacht herumlaufen muss.

Wer weiß, nachher würde mir noch der 

trunkene Ritter Kunz von Rathenstein

begegnen und wir würden beide in der tiefen Schlucht landen.

In diesem Sinne und bis bald

Eure

Kar So

In dem nachfolgenden Video sind alle Fotos zusammengefasst.

Viel Spass beim Ansehen...

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