Begegnungen und Erlebnisse in Worten und Bildern..
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"KarSo-unterwegs" Begegnungen und Erlebnisse in Worten und Bildern.
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TRIER – Die Stadt der Römer, Rheinland-Pfalz

 

„Wie de Watz en de Weiden“. 

So sagt der Trierer, wenn es ihm wie Gott in Frankreich geht. So geht es mir auch, denn ich sitze ganz geruhsam auf dem Hauptmarktplatz von Trier, einen Latte Macchiato vor mir und beobachte das geschäftige Treiben um mich herum.

   

Mein Blick fällt auf den etwas versteckt liegenden Eingang der Markt-u. Stadtpfarrkirche St. Gangolf. Durch das wunderschöne 1731/32 von dem Augustiner Josef Walter geschaffene, kleine Barocktor betrete ich den Kirchenbereich.

         

Die Kirche wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gebaut. Allerdings wurden vier Turmgeschosse ein Jahrhundert früher erstellt. Aus der Geschichte geht hervor, das der Turm von St. Gangolf mit seinen 62m damals höher war, als die Türme des Domes. Die wurden ein paar Jahre später aufgestockt. Das Innere der Kirche ist spätgotisch gehalten.

Wieder auf dem Hauptmarkt bewundere ich die prunkvoll gestalteten Häuserfassaden, z.B. das 1220 als Wohnturm erbaute Dreikönigenhaus. Der Name führt auf ein Gemälde der Epiphanie zurück, welches früher am Haus angebracht war.

   

Ein wahrer Blickfang ist der Petrusbrunnen. Es lohnt sich, einen Moment stehen zu bleiben und all diese schön gestalteten Figuren zu betrachten. 1595 wurde er im gotischen Stil errichtet und 1983 gründlich restauriert. Den Petrusbrunnen zieren die Figuren der vier Kardinalstugenden. (Nach dem deutschen Philosophen J.E.Herbart sind das: Tapferkeit, Freiheit, Güte und Gerechtigkeit.) Dazwischen sitzen Löwen mit Wappen. Wasserspeiende Puttenköpfe, Gänse und auf Delphinen reitende Putten ergänzen dieses Kunstwerk. Über allem wacht die fast lebensgrosse Figur des Trierer Stadtpatrons Petrus.

Besonders beeindruckend ist natürlich die Porta Nigra.  Sie ist eins der besterhaltensten römischen Stadtore nördlich der Alpen. Das um 180 nach Christus, aus grossen Sandsteinquadern erbaute Tor ist heute das Wahrzeichen von Trier.

Hier wartet der Römer-Blitz auf Mitfahrer für eine Stadtrundfahrt. Gerne bezahle ich die 9,00 € für ein Ticket und bekomme alles besonders Sehenswerte in ca 35 min gezeigt. Viele der Baudenkmäler zählen seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

http://www.trier-info.de/weitere-rundfahrten/articles/rundfahrt-mit-dem-roemerexpress

           

Der Trierer Dom ist die älteste Bischofskirche in Deutschland. Im frühen 4. Jahrhundert wurde eine konstantinische Palastanlage  mit der grössten christlichen Kirchenanlage der Antike überbaut. Reste der ersten frühchristlichen Versammlungsstätte nördlich der Alpen und der ersten Basilika können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

     

In den, Anfang des 4. Jahrhunderts gebauten, Kaiserthermen  spürt man auch heute noch den Hauch der Geschichte.

Sie gehörten zu den grössten Badeanlagen des römischen Reiches.

             

Es gibt so viele wundervolle Bauwerke in Trier. Sie alle erzählen vom Reichtum und der grossen Bedeutung, die die Stadt bis zum Ende des 2. Jahrhunderts erlangte. Aus den beigefügten Links kann man alles zur Geschichte und Entstehung Triers und der Bauwerke ersehen.

http://www.trier-info.de/sehenswert-in-trier

https://de.wikipedia.org/wiki/Trier

 

Ein kleiner Nachsatz:

Augusta Treverorum (TRIER) wurde vor mehr als 2000 Jahren gegründet und beansprucht für sich, die älteste Stadt Deutschlands zu sein. Leider wurden viele der römischen Großbauten im Mittelalter als Steinbrüche benutzt und dadurch stark beschädigt.

Wer möchte nicht gerne mal auf den Pfaden der Römer wandern. Dazu ist Trier mehr als geeignet.

Tschö

Eure Kar So

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