Begegnungen und Erlebnisse in Worten und Bildern..
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"KarSo-unterwegs" - Begegnungen und Erlebnisse- in Worten und Bildern.
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"FESTE ZONS"

Dormagen

Nordrhein-Westfalen

"ZONS":  Es ist Nacht. Tiefe Stille lagert über der frommen Stadt. Fern vom Lärm des Großstadtlebens, eingebettet in alten historischen Mauern und Wällen, begibt sich der Zonser Bürger frühzeitig zur Ruhe, um wieder bei Tagesgrauen gerüstet zu sein zum neuen Tagwerk, denn seine Arbeitsstätte ist in der Regel weit abgelegen. Die Ruhe braucht der Arbeiter und Bürger notwendig, und er preist sich glücklich, von dem Toben und Lärmen der abendlichen Großstadt und ihren 'sündhaften Begleiterscheinungen' verschont zu sein. An ihn tritt keine teuflische Versuchung, keine sündhafte Begierde, wie sie die Großstadt aufweist, heran. (ZonsWiki, Quelle: Bote vom Rhein (Benrath), Ausgabe vom 15.10.1927) 

 

 

Vor dem "RHEINTOR", durch das ich das "alte Zons" betrete, steht das Denkmal des Stadtgründers Erzbischof und Kurfürst "FRIEDRICH von SAARWEDEN". An den mit vielen Reben bepflanzten Häusern der Rheinstrasse,  gehe ich bei schönstem Wetter zur "BURG FRIEDESTROM". Der grosse Marktplatz vor der Burg und dem Museum laden zum Essen, Trinken und einer Pause ein. Hier befindet sich auch das Kreismuseum. Weiter geht mein Rundgang zum "JUDDE- und MÜHLENTURM".

Zurück gehe ich an der alten Stadtmauer und den Rheinauen entlang. Im idyllischen Garten eines Restaurants, gönne ich mir nochmals eine Pause, bevor ich "ZONS" wieder verlasse.

 

Ich verlasse Zons mit dem Gedanken, wie es mir gehen würde, wenn ich im Mittelalter gelebt hätte???

Auf Wiedersehen Zons...

Eure

Kar So

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Die sehr interessante Geschichte Zons hier in Kurzform: 

Zons ist erstmals urkundlich belegt über das sogenannte Testament des Bischof Kunibert von Köln, welches um die Mitte des 7. Jahrhunderts niedergeschrieben wurde. Hier wurde Zons noch mit der Namensform Zwonice bzw Zuonice erwähnt. Im Jahre 1372 verlegte der Kölner Erzbischof Friedrich III. den Rheinzoll von Neuss nach Zons. Zum Schutz der Zollstätte wurde ab 1373 mit dem Bau der Zollfeste Burg Friedestrom begonnen. Im Dezember des gleichen Jahres wurde Zons zur Stadt erhoben.  Das mittelalterliche Zons kann man durch 2 Tore betreten: Im Norden durch das Rheintor mit dem Zollturm und im Westen durch das Feldtor. Es gibt noch ein Südtor durch welches man in den Zwinger und die Vorburg gelangen kann. Die Stadtmauer umschliesst den alten Teil der Stadt und wird durch verschiedene Türme ergänzt. Der Name des Juddeturms geht auf das Kölner Patriziergeschlecht JUDDE zurück. Der Krötschenturm diente zeitweilig als Wehr, Wachturm, Gefängnis, Verlies, Speicher oder Lager. Der Mühlenturm, war ursprünglich die Bärwindmühle, Dann gibt es noch den Schloss-u. Zollturm. Mit der Eroberung des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen wurde Zons von 1789 bis 1814 ein Teil des Kantons Dormagen im Arrondissement Cologne. Mit dem Frieden von Luneville 1801 wurde das linksrheinische Gebiet auch völkerrechtlich Frankreich zugeordnet. Viele verheerende Brände, die Pest, und häufigen Besatzungswechseln durch kurkölnische und französischen Besatzer, haben die Zonser gut überstanden.

Der kurkölnische Rheinzollort Zons gilt als eine der besterhaltenen spätmittelalterlichen Stadtanlagen am Niederrhein. Heute ist es ein Ort, den man gerne besichtigt und dabei ein Feeling von Mittelalter empfindet.

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